Fanpage Andreas Klöden
Exklusiv-Interview: "Wir Fahrer sind nur Marionetten"
29.07.07
Für den mit großen Hoffnungen gestarteten Andreas Klöden wurde die 94. Tour de France zu einem Fiasko. Nach dem Doping-Fall seines Kapitäns Alexander Winokurow musste das Team die Tour verlassen. Klödens Traum vom Podium war ausgeträumt. Im Interview mit Radsport aktiv schildert der 32-Jährige die dramatischen Momente nach Bekanntgabe von Winokurows Testergebnis und den Tour-Rückzug von Astana.
http://www.radsport-aktiv.de/sport/sportnews_45451.htm
28.07.07
Klöden: „Vielleicht höre ich ganz auf! Ich befürchte, der Sport wird kriminalisiert, man soll ins Gefängnis wandern. Was ist, wenn einer mir etwas Verbotenes über den Salat kippt? Plötzlich bin ich positiv und wandere in den Knast. Das will ich nicht, ich habe Familie. Das Ganze macht doch keinen Sinn mehr.“
www.b***.de
24.07.07
Als Andreas Klöden beim Team Astana unterschrieben hat, ist man davon ausgegangen, dass das himmelblaue kasachische Team mit einer Doppelspitze zur Tour fährt. Im Frühjahr brachte Klödi sich in Form, gewann Etappen und Rundfahrten, pfeilte weiter, so dass er in Topform am Start in London stand. Auf der ersten Pressekonferrenz wurde dann allen klar gemacht, dass einzig und allein Vinokourov der Kapitän des Rennstalls ist. Wir Fans hatten es schon geahnt, sind aber immer davon ausgegangen, dass wenn Klöden der Bessere ist, dass für ihn auch gefahren wird, erst recht nach dem sensationellen Prolog Auftakt, tja denkste. Als Klöden und Vino auf der selben Etappe stürzten, war kein Helfer bei Klöden, alle hingegen bei Vino. Auf der ersten Bergetappe brach Vino ein und anstatt man Kashechkin bei ihm lässt, gibt man Klöden das Kommando, dass er Vino ins Ziel ziehen soll, wertvolle Zeit ging verloren. Selbst nach dieser Etappe wurde klargemacht, dass Vino nach wie vor der Kapitän ist. Und obwohl es auf den nächsten Bergetappen eindeutig war, dass Vino einfach nicht mithalten konnte, hielt man an ihm fest, NIEMAND hat für Klöden gearbeitet, selbst als Vinokourov bereits weit abgeschlagen war. Kashechkin ist für sich gefahren und die anderen Teamkollegen für sich oder für Vino und Kashe. Andreas Klöden hatte nie eine Chance auf den Toursieg, er musste alleine ohne Team in die Berge. In Anbetracht der Tatsache, dass er zwei mal gestürzt ist und sich Verletzungen zugeozgen hatte, die ihn daran hinderten besser zu fahren, und er nie wirkliche Unterstützung vom Team bekommen hat und die Teamlietung für ihre grandiose Taktik bekannt ist, wäre für Klödi viel mehr drin gewesen. Und jetzt? Jetzt nachdem Vinokourov positiv getestet wurde und das Team Astana auf die weitere Tour verzichtet und sich zurückzieht, hat man Andreas auch noch die Chance aufs Podium, auf Platz 3, genommen. Fazit ist also, er hatte nie eine richtige und faire Chance! Die Tour ist für Andreas Klöden vorbei, bevor sie in die letzte Woche geht, auch für mich ist die Tour vorbei, denn jetzt hat es für mich keinen Sinn mehr weiterzugucken und Fahrern zuzujubeln, die weiterfahren dürfen, ob sie nun was getan haben oder nicht, für mich ist es nur noch eine Farce, die ich nicht mehr ertrage, soll sich Prudhomme und sollen sich Fahrer wie Rasmussen und Contador doch feiern, ich wünsche viel Spass und den Fahrern viel Gesundheit, denn die können sie gebrauchen!!!
24.07.07
Was soll man dazu sagen, als ob alles nicht schon schlimm genug wäre, erst Ullrich und Basso, dann Kessler und Sinkewitz, jetzt Vinokourov, der damit das komplette Team ins Verderben gefahren hat. Nach aktuellem Stand hat das Team rund um Klöden bereits die Tour verlassen, da fehlen einem zunächst die Worte.
Andreas am Ruhetag: "Spitzenreiter fahren außer Reichweite."24.07.07
Liebe Radsportfreunde,
gestern ging es wieder einmal mit hohem Tempo los, da fast jeder dachte, er könne mit in der Spitzengruppe sein. Bereits nach sechzehn Kilometern kam ein Berg der zweiten Kategorie mit elf Kilometern Länge. Trotz des hohen Tempos führte Rabobank das Feld wieder zurück.
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23.07.07
Liebe Radsportfreunde,
gestern war ein schwerer Tag. Gleich am Start ging es zwei Kilometer bergauf zu einer Bergwertung der 2. Kategorie. Die erste Attacke ließ nicht lange auf sich warten und das Rennen war somit schnell eröffnet.
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20.07.07
Andreas Klöden hat sich auf Platz 4 im Gesamtklassement nach vorn gearbeitet, jedoch war es heut nicht sein bester Tag. Auf nasser Fahrbahn stürzte Andreas erneut und zog sich Schürfwunden zu, danach fand er keinen richtigen Tritt mehr, wie er selber sagte, ausserdem war er vom Helikopter irritiert. Am Ende "verlor" er 1:39m auf seinen Teamkollegen und Tagessieger Vinokourov, der sich damit zurück im Gesamtklassement meldet, das nach wie vor vom Dänen Rasmussen angeführt wird, der für alle überraschend nur 1:16m auf Klöden verloren hat. Natürlich sieht das GK jetzt entspannter aus, doch 2:24m auf Rasmussen, und 1:34m auf Evans ist schon ein harter Brocken, zumal Rasmussen in den Bergen sein Terrain hat und Evans in den Alpen sehr stark gefahren ist. Der Vorteil vom Team Astana ist, dass man mit Klödi, Kashechkin und Vino gleich drei Fahrer in den Top 10 hat, die abwechselnd attackieren können. Natürlich ist es ein Mannschaftssport und der Erfolg des Teams sollte Priorität haben, aber für uns Klöden Fans hat in erster Linie der Erfolg von ihm Priorität. Nach dem heutigen Zeitfahren ist es nicht leichter geworden in Paris ganz oben zu stehen, das Podium ist aber nach wie vor drin und genau das wird auch angesteuert werden, allerdings muss Hilde dafür in den Bergen stärker sein als Vino und möglichst keine Zeit auf die direkte Konkurrenz um Rasmussen, Evans und Contador verlieren. Morgen geht es aufs Plateau de Beille, der wohl mit entscheidene Prüfstein dieser Tour.
NACHTRAG: Nach der Etappe soll Klöden erneut gestürzt sein, nachdem er mit einem Journalisten zusammengestossen ist, dabei soll er erneut auf die Hüfte gefallen sein, auf die er im Rennen schon gestürzt ist. Näheres dazu ist derzeit nicht bekannt.
20.07.07
CASTRES, 20.07.07 (dpa)
Am Samstag könnte die große Stunde des Andreas Klöden schlagen. Zum ersten Mal in seiner Karriere hat der 32-jährige Wahlschweizer die realistische Chance, das Gelbe Trikot bei der Tour France zu holen. weiter lesen
17.07.07
Die Tempowechsel bereiteten mir zu diesem Zeitpunkt noch heftige Schmerzen im Steiß. Dennoch versuchte ich, die Löcher gleichmäßig zu schließen, was mir auch ganz gut gelang. zum Tagebuch
Vino gibt Kapitänsbinde weiter17.07.07
Auf der PK des gestrigen Ruhetag wurde nochmal bekräftigt, dass Vino weiterhin Kapitän ist und dass Klöden sich unterordnen muss, obwohl Hilde besser klassiert ist und den stärkeren Eindruck macht. Wir Fans konnten es auch nicht verstehen warum er am Sonntag nicht alle Freiheiten hatte, dort wurde wertvolle Zeit liegengelassen, die am Ende entscheidend sein kann. Nach heute jedoch ist klar, dass einzig und allein Andreas Klöden Kapitän des Astana Rennstalls ist, denn während Vino erneut früh abreissen lassen musste und im Ziel erneut viel Zeit verlor, ist Klöden mit den Favoriten um dem Mann in Gelb ins Ziel gekommen, auch wenn er am giftigen Schlussanstieg einige Sekunden schlucken musste. Klödi hat nachdem wir die Alpen hinter uns gelassen haben, 3:50min Rückstand auf den Gesamtführenden Rasmussen, wir alle kennen jedoch die Zeitfahrkünste des spargligen Dänen. Viel schwieriger dürfte da schon die Konkurrenten Valverde, Evans und Contador werden, alle 3 haben heute einen noch stärkeren Eindruck gemacht. Valverde holt sich eine Zeitbonifikation nach der anderen und sollte man keineswegs im Zeitfahren unterschätzen, auch wenn er zu Klöden wohl nicht allzu stark sein dürfte. Desweiteren wird es die komplette Konkurrenz, insbesondere Contador in den Pyrenäen wieder versuchen, die Tour ist noch nicht verloren, jedoch könnte sie viel entspannter aussehen, wenn man früher erkannt hätte, dass Klöden einfach der stärkere Astana Fahrer ist und man ihn schon am Sonntag mit der Wild Card hätte ausgestattet. Aber wollen wir mal nicht meckern, Andreas hat noch beste Chancen und was ganz wichtig ist, er ist gesund, von seiner Verletzung nichts mehr zu merken, 2 lange Zeitfahren stehen noch vor uns, er ist der stärkste Zeitfahrer der Favoriten und das lässt uns doch weiter hoffen, auch wenn die Geburt eine schwere wird, das Podium ist auf alle Fälle drin.
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15.07.07
Auf der heutigen Alpenkönigsetappe verlor Andreas gegenüber der direkten Konkurrenz wertvolle Zeit, aber nicht weil er einen schwachen Tag hatte, sondern weil er sich unterordnen musste, Vinokourov den Berg hochziehen musste und weil wieder mal Mario Kummer seine taktische Klugkeit bewiesen hat. Keine Frage, Mario Kummer ist ein netter Kerl, aber schon letztes Jahr war er mit dafür verantwortlich, dass man die Tour de France für seinen damaligen Rennstall TMO nicht gewonnen hat, wir erinnern uns alle an die Landis Etappe. Das ist Schnee von gestern, die heutigen taktischen Fehler dagegen noch aktuell. Zuerst einmal, wie kann man einem Kletterspezialisten wie Rasmussen so viel Zeit gewähren? Diesen Schuh müssen sich auch die anderen Mannschaften anziehen, man hat sich schön täuschen lassen, ginge man davon aus, dass er allein aufs Bergtrikot fährt, tja denkste, Rasmussen fährt in Gelb und hat einen komfortablen Vorsprung. Und warum sollte Kashechkin dem Angriff am Schlussanstieg folgen? Man hätte es ja verstanden, wenn er die Attacke von einen Fahrer hätte folgen sollen, aber die komplette Elite um Tourfavoriten wie Moreau, Contador, Evans, Valverde und Mayo hat man ziehen lassen, zwar war Kasheschkin aus Sicht von Astana dabei, aber warum schickt man Andrej mit den Favs, wenn Vino und Klöden stärker sind? Klöden hätte man mitgehen lassen sollen, das wäre die einzig richtig Entscheidung gewesen. Vino zeigte anschliessend eindeutige Schwächen, woraufhin Klöden ihm helfen sollte, obwohl er zuvor fast das Loch zu den Ausreissern alleine zugefahren hat, er hätte schneller gekonnt, musste aber bei Vino bleiben, so viel zum Kapitänstatus im Team Astana, so verspielt man ganz clever den Toursieg. Und wie geht es weiter? Kummer sagte nach der Etappe, dass Vino nach wie vor der Kapitän ist, obwohl er bereits 5:30min. hinter Rasmussen liegt. Als ob wir nicht schon Kummer genug haben, Mario Kummer und die restliche sportliche Leitung legt noch einen oben drauf.
14.07.07
Nun hat das Feld die Alpen erreicht, auf der heutigen ersten Alpenetappe sorgten wir uns als Fans von Klöden um selbigen, nachdem er vorgestern stürzte und sich einen schmerzhaften Haarriss im Steißbein zugezogen hatte. Die Ärzte konnte soweit Entwarnung geben, so dass man mit dieser Verletzung Paris erreichen kann, allein die Schmerzen seien das Problem. Andreas plagte über starke Schmerzen im Rücken, die durch treten der Pedalen verstärkt worden und gar eine kurze Taubheit im Bein auslöste. Deshalb war die Sorge groß, wie er denn die erste Alpenetappe überstehen würde. Er kam mit allen andere Favoriten zeitgleich ins Ziel und machte trotz der Verletzung einen starken Eindruck, er sah gut aus und sein Triit schien locker. Wie es ihm aber genau geht und wie es morgen auf der ersten Hammeretappe wird, weiß man bis dato noch nicht. Morgen geht es insgesamt satte 70km bergauf. Wenn er das übersteht und vorn dabei ist, kommt der Ruhetag und vielleicht kann Klödi dann Entwarnung geben und sich 100% fit zurückmelden. An dieser Stelle Glückwunsch an Linus Gerdemann und gute Genesung an Vino und Klödi.
13.07.07
Nach dem gestrigen Sturz von unserem Tourass Andreas Klöden hat er sich heute auf die 6 Etappe begeben und unter Schmerzen das Ziel erreicht. Aber wie ernst steht es wirklich um Andreas und seine Verletzung. Vor der Etappe sagte er im Interview, dass er starke Schmerzen beim treten der Pedalen hat und dass er nur drei Stunden geschlafen hat. Auch sein Teamkollege Vinokourov ist nach seinem gestrigen Sturz geschwächt, alle seine Helfer mussten ihn am Ende des Feldes unterstützen, da auch er scheinbar Schmerzen hat und erschöpft ist. "Beide haben heute im Feld keine Probleme. Ein Ausstieg steht nicht zur Diskussion. Sie sind motiviert, gut vorbereitet und die Mannschaft steht hinter ihnen. Wir müssen abwarten, wie es morgen in den Bergen aussieht", teilte Astana-Teamleiter Mario Kummer während des Rennens aus dem Begleitfahrzeug heraus mit. Morgen geht es in die Berge, die Konkurrenz wird zuschlagen, aber Sorgen hat das Team Astana ganz andere. Wie geht es weiter mit Vino und für uns bedeutend mit Klödi? Gestern hatte Hilde sein Tagebuch ausgelassen, heute jedoch erwarten wir ein Statement und hoffen, dass er ein bisschen Entwarnung geben wird. An dieser Stelle nochmal alles Gute Andreas! Später mehr und hoffentlich mit nicht allzu schlechten Nachrichten auf seiner Webseite.
12.07.07
Etappe 5 und die Weiterfahrt durch Frankreich ist für Andreas Klöden ungewiss. Bei KM 107 stürzte Hilde in einen Graben und konnte zunächst weiterfahren, so dass die Zuschauer das Gefühl hatten es sei alles in Ordnung. Nach der Etappe, Klödi kam mit dem Feld ins Ziel, dann der Schock. "Klöden konnte nicht allein vom Rad steigen! Klöden ins Krankenhaus eingeliefert! Verdacht auf Steißbeinbruch! Tour Aus droht!" Ein Schreck, der bis jetzt anhält, auch wenn mittlerweile der Verdacht auf einen Steißbeinbruch aufgehoben wurde und ein Haarriss diagnostiziert wurde. Nach aktuellem Stand soll Klöden morgen an den Start der 6. Etappe gehen, aber weil so ein Haariss schmerzvoll ist, ist es unsicher, ob er überhaupt ins Ziel kommt und die Rundfahrt weiter bestreiten kann. Es bleibt jetzt nur zu hoffen, dass es nicht allzu schlimm ist, dass die Schmerzen sich in Grenzen halten, dass er weitermachen kann und fit und ausgeruht auf die ersten Bergetappen geht, zu schade wäre es, wenn er als Gesamtzweiter in Topform und Tourfavort ausscheiden würde. Alles Gute, unsere Gedanken sind bei Dir Klödi...
09.07.07
"Nein, noch nie habe ich in meiner aktiven Zeit als Radprofi in schwarzer Kleidung trainiert, und schon gar nicht an der Côte d'Azur. Es gab in meiner Karriere auch noch nie einen so genannten Miss-Test. Abgesehen davon gebe ich den entsprechenden Verbänden immer rechtzeitig meine Aufenthaltsorte an und wurde bei unangemeldeten Kontrollen bisher immer angetroffen.
Nein, ich arbeite mit keinem dubiosen Wunder-Doktor zusammen. Ich leiste mir, wie viele von Ihnen bestimmt wissen, mit Thomas Schediwie einen hervorragenden Trainer mit einer genau so hervorragenden Reputation."
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08.07.07
Zitat Andreas Klöden:
"Ich kann ja logischerweise die Tour nicht im TV verfolgen, aber lasst Euch gesagt sein, ich bin nicht so böse, wie es im Moment teilweise dargestellt wird. Vielleicht gehe ich darauf in den nächsten Tagen an dieser Stelle noch mal etwas genauer ein. Aber oberstes Ziel ist jetzt erstmal die volle Konzentration auf die Tour"...
weiter zum kompletten Tagebucheintrag
07.07.07
Starker Auftritt von Andreas Klöden beim Prolog der 94. Tour de France. Wie beim Abschlusszeitfahren in Bern bei der Tour de Suisse musste er sich nur dem Schweizer Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara geschlagen geben.
In den Medien und in sämtlichen Foren wird über einen schlecht gelaunten Andreas Klöden geschimpft, bei Schlagzeilen wie:
"Cancellara erspart der Tour einen peinlichen Auftakt"
werden wir in den ganzen drei Wochen leider noch weniger von Andreas selbst zu hören bekommen. Natürlich ist es für seine Fans ärgerlich, aber vollkommen nachzuvollziehen. Man könnte meinen, jetzt wo man an Jan Ullrich nicht mehr herankommt, sucht man sich das nächste Opfer, dabei ist Andreas noch nie positiv getestet worden, noch nie mit Doping direkt in Verbindung gebracht worden, es gibt keine Indizien, geschweige denn Beweise. Andreas ist nur ein Radfahrer, wie alle weiteren 188 Fahrer auch, wie im übrigen auch Fabian Cancellara, zudem zeigt er seine Charakterstärke und beweist, dass Jan Ullrich in ihm einen echten Freund hat, der ihm selbst jetzt die Treue hält. Dies alles passt den Leuten wohl nicht und sie werden weiter machen, bis sie Andreas am Punkt haben, an dem sie Jan Ullrich haben, aber nicht mit uns Fans, wir wenden uns dann lieber von dieser Art von Mediengestaltung ab und geben nicht klein bei, sondern halten jetzt erst recht zu Hilde und allen anderen. Es ist nicht mehr mit anzusehen, anzuhören, zu lesen, wie auf der einen Seite Klöden massiv in die Ecke der "Schwarzfahrer" und Fabian Cancellara auf die Seite der "weißen Weste" gedrängt wird, um mich nochmal auf diesen obengenannten Artikel zu beziehen. Es ist so was von schizophren, Vinokourov steht zu seiner Zusammenarbeit mit Dr.Ferrari und wird dafür verteufelt, Cancellara arbeitet mit Dr. Checcini und wird als Messias des Prologs gefeiert. Peinlicher als das oben erwähnte Zitat kann eine Schlagzeile nicht sein!
An dieser Stelle aber Glückwunsch an Fabian Cancellara, dem diese Berichterstattung mit Sicherheit genau so wenig passt, fragt sich wann er von den Leuten gehängt wird, die ihn jetzt feiern.
HP-Alarm auf der Webseite von Andreas Klöden: zum Tagebuch
Foto mit freundlicher Genehmigung von Heinz Zwicky
05.07.07
Morgen geht es los und regelmässig wird sich Andreas über seine Webseite bei seinen Fans melden, genau so wie er es heute bei seinem ersten Tag in London gemacht hat:
zum Tagebuch
Foto mit freundlicher Genehmigung von Heinz Zwicky
04.07.07
Radprofi Andreas Klöden bricht vor dem Start der Tour de France am Samstag sein Schweigen. Bei WELT ONLINE kritisiert er den Weltverband UCI, spricht über seine Rolle bei der Tour, die Dopinggeständnisse der deutschen Fahrer und seinen Freund Jan Ullrich.
das ganze Interview hier
04.07.07
Nur noch 3 Tage bis zum Start in London zur 94. Tour de France. Nach den jüngsten Doping Skandalen im Radsport wollte es die UCI so, dass jeder Fahrer, der der PT angehört, eine Ehrenerklärung abgibt, in der die Fahrer bestätigen sollen, dass sie nichts mit der Fuentes Affäre und anderen Dopingpraktiken zu tun haben. Es lässt sich durchaus darüber streiten, schliesslich basiert diese Erklärung auf keinerlei rechtlicher Grundlage, dennoch haben sich die meisten Fahrer bisher dazu bereiterklärt zu unterschreiben. Auch Andreas Klöden hat nun unterschrieben, er und Vinokourov gehen als Doppelspitze an den Start und trotz aller Querelen in den letzten Monaten ist die Vorfreude bei uns fanatischen Radsportfans groß. In 3 Tagen steht Hilde beim Prolog am Start, im Namen der Fanpage alles Gute und Gesundheit, viel Erfolg und viel Glück!!!
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